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DPZ Europe

JOHANNISVIERTEL, Berlin, Germany / Deutschland

Location: Johannisviertel, Berlin
Type: Urban Infill
Year: 2007
Status: Building Permission Granted
Size: 2,19 Hectares
Planning: DPZ-Miami/DPZ-Europe

The site for the Quartier am Tacheles project occupies the majority of an important block in the heart of Berlin, bounded by Friedrichstrasse, Oranienburgerstrasse, and Johannisstrasse. The block’s central portion was largely destroyed during the Second World War and remained unbuilt during the East German period. Recently, the war-damaged Tacheles department store, which sits on the site, has served as both a tourist attraction and a home for squatter artists; however, after much negotiation with the government and the resident artists, the block is now to be redeveloped as an integral part of the surrounding neighborhood.

Streets divide the site into five sub-blocks. A fork on Oranienburgerstrasse creates an east-west passage that facilitates pedestrian access to a tram stop on Friedrichstrasse. From this axis, two streets run south to meet Johannisstrasse and another street runs north to access Oranienburgerstrasse through the large arch of the Tacheles building. While all of the streets are open to service vehicles, the western half of this network is designed to function primarily as a pedestrian route. Particularly important is the passage to Friedrichstrasse, which travels through three building archways framing courtyards in the manner of the historical Berlin Hoefe.

The eastern half of the network will remain open to automobile traffic, with removable bollards located at strategic points such as the Tacheles arch and the seam between the two squares.

The plan contains several other public spaces in addition to the Hoefe, each having its own distinct character. At the heart of the site along the east-west axis is a formal linear square with a planted center, designed for shopping and lined with arcades. Just to the west is another square, fully paved, that is shaped like the two adjacent Hofe but expanded north to provide views of and passage through Tacheles. The area directly behind the Tacheles building is divided into two additional courtyards to provide more private outdoor spaces for the residents. In all, the site comprises a maximum of 19,000 sq.m. of retail, 28,000 sq.m. of offices, 38,000 sq.m. of housing, and 19,000 of hotel on a site of 2.19 hectares.

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Lage: Johannisviertel, Berlin
Typ: Innenstadtverdichtung
Jahr: 2000
Status: Baugenehmigung
Größe: 2,19 Hektar
Planung: DPZ-Miami/DPZ-Europe

Das Grundstück des Bauvorhabens im Johannisviertel liegt auf dem überwiegenden Teil der Fläche des Quartiers am Tacheles. Es wird von der Friedrichstraße, der Oranienburgerstraße und der Johannisstraße begrenzt und befindet sich auf einer der letzten großen Brachflächen im Herzen von Berlin.

Der größte Teil des Blocks wurde während des Zweiten Weltkriegs weitestgehend zerstört und blieb in den Zeiten der Teilung Deutschlands unbebaut. Das durch den Weltkrieg beschädigte ehemalige Kaufhaus auf dem Gelände des Projekts ist, seit seiner Bewahrung vor dem Abriss im Jahr 1990 als Kunsthaus "Tacheles", eine beliebte Touristenattraktion Berlins und das Zuhause vieler Künstler. Nach langen Verhandlungen mit der Berliner Regierung und den ansässigen Künstlern wurde nun beschlossen, den unter Denkmalschutz stehenden Bau in das Projekt einzubeziehen und zu sanieren.

Das Projekt, mit einem Masterplan nach den Prinzipien des "New Urbanism", entstand in Zusammenarbeit mit Duany Plater-Zyberk, Architects and Town Planners. Ein Team von internationalen Architekten plante die Gebäude in traditionellen Materialien, die sich in die historische Umgebung harmonisch einfügen.

Auf ca. 90.000m² Bruttogeschossfläche ist eine vielfältige Mischnutzung vorgesehen, die Shops, Restaurants, Wohnen, Büros und ein Fünf-Sterne-Hotel ausreichend Platz bieten wird. Insgesamt umfasst das 2,19 Hektar große Projekt maximal 19.000m² Fläche für Handel, 28.000m² für Büros, 38.000m² Wohnfläche inklusive 19.000m² Nutzungsfläche für das Hotel.

Neu angelegte Straßen teilen den Grundriss des Projektes in fünf Blocks. Durch eine Straßengabelung an der Oranienburgerstraße entsteht eine Ost-West-Passage, die die Erreichbarkeit der Straßenbahnhaltestelle für Fußgänger erleichtert. Ausgehend von dieser Achse treffen zwei südwärts verlaufende Straßen auf die Johannisstraße und eine weitere Straße, in nördlicher Richtung durch den großen Gewölbebogen des Tacheles verlaufend, auf die Oranienburgerstraße. Besonders wichtig ist der quer durch drei Bogengänge verlaufende Durchgang in Richtung Friedrichstraße. Dieser Durchlass wird ähnlich den historischen Berliner Hinterhöfen durch begrünte Innenhöfe umschlossen.

Der Masterplan sieht neben den Innenhöfen weiteren, großzügig bemessenen und individuell gestalteten öffentlichen Raum vor. Im Herzen des Projektes, parallel zur Ost-West-Achse und den angrenzenden Arkaden, befindet sich ein rechteckig angelegter Platz mit Bepflanzung, der zum Shoppen und Flanieren einlädt. Ferner westlich befindet sich ein weiterer, komplett gepflasterter Platz, der wie die angrenzenden Innenhöfe geformt ist, sich aber weiter in Richtung Norden ausdehnt, um den Blick auf das Tacheles-Gebäude freizugeben. Das Gelände direkt hinter dem Tacheles ist in zwei zusätzliche Innenhöfe aufgeteilt, um den dort ansässigen Bewohnern mehr privaten Außenraum bieten zu können.

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